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Klaus Daum kandidiert für die CSU

von Michael Wunder

 

Der „verlorene Sohn“ kehrte zur CSU zurück und kandidiert in Tschirn für das Amt des Bürgermeisters. Gemeint ist Klaus Daum, der bis vor wenigen Wochen der Alternative für Tschirn angehörte und dort auch dessen Sprecher im Gemeinderat war. Bei der Nominierungsversammlung wurde er einstimmig gewählt. Ebenso die acht Listenkandidaten für die Gemeinderatsliste.

 

Der jetzige Bürgermeister Peter Klinger tritt bekanntlich nicht mehr an. Als CSU-Ortsvorsitzender hat er die Versammlung eröffnet und sich als Gemeindewahlleiter in die Defensive zurückgezogen. Wie Klaus Daum schon vor seiner Vorstellung sagte, hat man im Vorfeld alte Sachen aus dem Weg geräumt und die vorhandenen Gräben geschlossen. Man will weiterhin Tschirn in CSU geführten Händen haben. Es sei ihm deshalb eine Freude, die CSU-Liste mit einer starken Mannschaft anzuführen. Die Mischung aus jüngeren und älteren Bewerbern stimme ihn sehr zuversichtlich. Nach seinem beruflichen Werdegang machte er deutlich, dass ihm die Nachwuchsarbeit ein großes Anliegen sei. In Tschirn selbst habe sich in den letzten Jahren viel getan, man stehe sauber da und trotzdem gebe es noch Möglichkeiten der Verbesserung. Dabei müssten sowohl die Zugezogenen integriert als auch die Seniorenarbeit gemeinsam fortgesetzt werden. Auf alle Fälle möchte er die derzeit angebotenen Einkaufsfahrten fortsetzen. Er zollte den Vereinen und den Ehrenamtlichen größten Respekt. Er plädierte dafür, dass Tschirn eine eigenständige Gemeinde bleibt. Als selbständiger Landmaschinenhändler ist er vor Ort, flexibel und jederzeit für alle Bürger ansprechbar.

 

Zuversichtlich zeigte sich auch CSU-Kreisvorsitzender Bernd Liebhardt, der die Wahlen leitete. In und um Tschirn wurde das Straßennetz ausgebaut und auch bei der Pflege habe man auch Landkreisebene große Fortschritte erzielt.

 

Stellvertretender Ortsvorsitzender Roland Funk, der auch Klaus Daum vorschlug meinte, dass man gemeinsam für alle Herausforderungen Lösungen finden werde. Er steht nach Klaus Daum als zweiter Kandidat auf der Liste. Es folgen: 3. Jennifer Helmreich (Parteilos), 4. Laetitia Punzelt (Parteilos), 5. Georg Barnickel (Parteilos), 6. Thomas Hofmann, 7. Michael Kaiser (Parteilos) und 8. Martin Pfadenhauer. Ersatzkandidat ist Josef Böhnlein.